Der finnische Präsident betonte, dass drei Faktoren dafür verantwortlich seien, dass Finnland viele Jahre in Folge zum „glücklichsten Land der Welt“ gekürt wurde: Natur, Vertrauen und Bildung.
Im World Happiness Report 2025 belegte die Mongolei hinsichtlich der Zufriedenheit ihrer Bürger den 77. Platz von 147 Ländern und konnte damit ihre Platzierung vom Vorjahr behaupten.
Das Happiness Research Center der Universität Oxford erstellt in Zusammenarbeit mit dem Sustainable Development Solutions Network der UN und Gallup eine Rangfolge der Länder nach ihrem Glücksgrad, die auf der Einschätzung der Bürger zu ihrer Lebensqualität basiert. Dabei werden jeweils 1.000 Personen aus jedem Land befragt und mit einer Punktzahl von 0 bis 10 bewertet, gewichtet mit dem Durchschnitt der letzten drei Jahre.
In der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage für 2025 erreichte die Mongolei einen Wert von 5,833, was einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt. Ihr Ranking blieb jedoch gegenüber dem Vorjahr unverändert und liegt nun auf Platz 77 hinter Kirgisistan und der Dominikanischen Republik. Die Mongolei, die vor zehn Jahren noch unter den Top 100 rangierte, hat sich in den letzten Jahren relativ verbessert, ist im Jahr 2024 jedoch stark gesunken und fiel von Platz 61 auf 77. Was den langfristigen Fortschritt betrifft, d. h. die Verbesserung von 2005–2010 bis 2022–2024, gehört die Mongolei zu den Spitzenreitern.
Trotz des rasanten Wirtschaftswachstums der Mongolei zeigen aktuelle Studien zu Reallöhnen, Qualifikationsindikatoren und Migrationsmustern, dass es weiterhin Herausforderungen gibt, ein integratives und nachhaltiges Wachstum sicherzustellen. Darüber hinaus hat das Weltwirtschaftsforum den Fachkräftemangel als größtes Risiko für die Mongolei in den nächsten drei Jahren bezeichnet.
Finnland, der „vertikale Champion“ der Glücksforschung, hat die Rangliste 2025 erneut angeführt und wurde zum achten Mal in Folge zum „glücklichsten Land der Welt“ gekürt. Skandinavische und nordeuropäische Länder wie Dänemark, Island, Schweden und die Niederlande komplettierten die Top Fünf. Im vergangenen Jahr betonte der finnische Präsident Alexander Stubbs, dass Finnlands langjährige Führungsposition in der Rangliste auf drei Faktoren zurückzuführen sei: Natur, Vertrauen und Bildung.
Die USA, die 2024 erstmals aus den Top 20 herausgefallen waren, sind in diesem Jahr wieder auf Platz 24 zurückgefallen. Auch das Vereinigte Königreich erreichte den 23. Platz und damit seine schlechteste Leistung seit 2017, während Russland den 66. und China den 68. Platz belegten. Bemerkenswert ist auch, dass Japan unter den entwickelten asiatischen Ländern den 55. Platz und die Republik Korea den 58. Platz belegt.
In ihrem diesjährigen Bericht konzentrierten sich die Forscher auf das Vertrauen und die Großzügigkeit der Bürger und betonten, dass diese Faktoren einen größeren Einfluss auf das Glück haben als je zuvor.
„Der Glaube, dass andere Ihre verlorene Brieftasche finden und zurückgeben, ist ein wesentlicher Faktor für das allgemeine Glücksgefühl“, heißt es in dem Bericht. Auch in puncto Vertrauen und Großzügigkeit belegten die nordeuropäischen Länder die Spitzenplätze, während die Mongolei in puncto Hilfsbereitschaft gegenüber Fremden den 132. Platz und in puncto Wahrscheinlichkeit, dass ein Fremder eine verlorene Brieftasche zurückgibt, den 102. Platz belegte.